Von der Kreisfrauenbeauftragten Angelika Kämmler erhielt ich kürzlich mehrere Informationen zu Veranstaltungen über Frauengesundheit. Spezielle gesundheitliche Probleme wuren jahr-zehnte-hunderte-lang unter den Teppich gekehrt. Noch heute nimmt man für die meisten medizinischen Tests vorzugsweise junge, gesunde Männer. Frauen sind wegen ihrer monatlichen Hormonschwankungen für diese Versuche „zu unbequem“. Ein Beispiel ist den meisten bekannt, nämlich dass ein Herzinfarkt bei Frauen ganz andere Symptome zeigt als bei Männern – und daher oft zu spät erkannt wird.
Da die Einladungen zu den Veranstaltungen sehr umfangreich sind und den Rahmen der „Ankündigungen“ sprengen würden, habe ich mich entschlossen, einen ganzen Artikel dazu zu veröffentlichen.
Zwei Veranstaltungen – am 28. und am 29. Mai!


Übrigens: Als ich Jugendliche war (1960er Jahre) waren die Wechseljahre sehr Scham-behaftet. Man sprach nicht darüber. Aber viele Frauen fühlten sich nun, wo sie keine Kinder mehr bekommen konnten, nichts mehr wert als Frau. Wieweit sie darin von ihrer Umgebung noch bestätigt wurden, weiß ich nicht.
Aber können sich die Jüngeren vorstellen, dass viele Frauen, die im Klimakterium psychische Probleme bekamen, in die „Irrenanstalt“ eingewiesen wurden? Und das war gar nicht selten, auch wenn es nur hinter vorgehaltener Hand weiter erzählt wurde!
Screenshots von Infos der Kreisfrauenbeauftragten LkGi